Geschichte der Arbeitsmigration

Im Herbst soll es eine Ausstellung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Leipzig geben: „Orte erzählen (Migrations-)Geschichte“.

Im Herbst soll es eine Ausstellung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Leipzig geben: „Orte erzählen (Migrations-)Geschichte“.

Schon zuvor stellte man sich die Frage: „Was befindet sich zum Thema Migration in Berliner Sammlungen?“ Hierzu wurden das Stadtmuseum Berlin, das Museum für Islamische Kunst, das Werkbundarchiv-Museum und das Forschungsprojekt „Experimentierfeld Museologie“ der Technischen Universität Berlin eingeladen, Auskunft über ihren Bestand zu geben. Viel gibt es nicht. Allerdings befasst sich auch die Wanderausstellung „Erinnerungen an eine neue Heimat“, die noch bis 6. Februar im Museum Kreuzberg zu sehen ist, mit dem Thema Migration.

Die Kuratorin Dorte Huneke hatte die Idee zur Ausstellung bei einem Aufenthalt in Istanbul. Gemeinsam mit Freunden fasste sie den Plan Geschichten von türkischen Gastarbeiterinnen in Deutschland und von Bosporus-Deutschen in Istanbul zu dokumentieren. So ist eine Art museologischer Reportage entstanden, die schon in der Türkei gezeigt wurde. Sie besteht aus zwanzig Tafeln und zwei Filmen, ist zweisprachig und zeigt nur Frauen.

Von gegenwärtigen Debatten wollen sich die Kuratoren distanzieren. Eine völlig unpolitische Betrachtung ist aber kaum vorstellbar. In Deutschland gibt es bislang keinen öffentlich zugänglichen Ort, um die Arbeitsmigration nach Deutschland nachzuvollziehen.

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