Holocaust-Gedenktag erstmals in der Türkei

Zum ersten Mal in der Geschichte ist am 27. Januar den Opfern des Holocausts auch in der Türkei gedacht worden. In einem offiziellen Akt in der Istanbuler Neve-Schalom-Synagoge kamen leitende Beamte des Außenministeriums sowie der Gouverneur von Istanbul, Avni Mutlu zusammen, um gemeinsam mit Oberrabbiner Rav Isak Haleva eine Kerze zum Gedenken an die Opfer der Shoah anzünden.

SWR-Korrespondent Ulrich Pick zeigte sich verwundert darüber, dass, trotz der angespannten Beziehung zu Israel, nun erstmals ein solcher Gedenktag begangen wurde.

Nach der gewaltsamen Erstürmung der „Mavi-Marmara“, die im vergangenen Mai von der Türkei aus in Richtung Gaza-Streifen unterwegs war, seien die politischen Beziehungen zwischen der Türkei und Israel, die über Jahre hinweg ausgesprochen gut gewesen waren, gestört worden. Der Journalist stellt heraus: „Bei dem Vorfall wurden neun Menschen getötet. Noch am vergangenen Wochenende hatten sich hierfür beide Seiten lautstark gegenseitig verantwortlich machten.“

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