Integrationsdebatte: “unsachlich und hysterisch”

"Ich kann alles, was mit diesem Wort auftaucht, nicht mehr ernst nehmen", sagt der Sozialpädagoge Hüseyin Alvaz über den Begriff "Integration". Verwendet werde er vor allem von der Gruppe der Etablierten, die gegen die konstruierten Außenseiter der Republik hysterisch und aggressiv agieren würden. Er verhindere eher Integration, anstelle sie zu fördern.

“Ich kann alles, was mit diesem Wort auftaucht, nicht mehr ernst nehmen”, sagt der Sozialpädagoge Hüseyin Alvaz über den Begriff “Integration”. Verwendet werde er vor allem von der Gruppe der Etablierten, die gegen die konstruierten Außenseiter der Republik hysterisch und aggressiv agieren würden. Er verhindere eher Integration, anstelle sie zu fördern.

Seiner Meinung nach wird die derzeitige Integrationsdebatte “unsachlich und hysterisch” geführt. Er stellt heraus: “Es toben sich meistens gerade diejenigen Leute aus, die in ihrem ganzen Leben keinem Migranten die Hand gereicht haben. Und wenn man sie fragt, was sie persönlich für die Integration gemacht haben, dann werden sie wortkarg. Die Integrationsdebatte ist eigentlich ein Monolog der Mächtigen.”

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