Heimweh nach Frankfurt

Die 38-jährige aus Deutschland kommende Türkin Emine Sahin sucht als Architektin ihr Glück in Istanbul. Als sie den Weg vor vier Jahren antrat, versprach sie sich von diesem Schritt bessere Berufschancen. Die Ernüchterung, die sie im Land ihrer Vorfahren ereilte, folgte jedoch auf dem Fuße.

Die 38-jährige aus Deutschland kommende Türkin, Emine Sahin suchte als Architektin ihr Glück in Istanbul. Als sie den Weg vor vier Jahren antrat, versprach sie sich von diesem Schritt in erster Linie bessere Berufschancen. Die Ernüchterung, die sie im Land ihrer Vorfahren ereilte, folgte jedoch auf dem Fuße.

Heute lebt die junge Frau zwar in einer der pulsierendsten Metropolen der Welt. Doch inmitten des bunten Treibens plagen sie Heimweh nach ihrer alten Heimat, dem im Gegensatz dazu beschaulich wirkenden Frankfurt am Main. Von Menschen wie Emine, den gut ausgebildeten Deutsch-Türken, sei neuerdings viel die Rede hierzulande. Immer wieder tauchten in den Medien die „Rückkehrer“ auf; die jungen Türkischstämmigen, die trotz guter Ausbildung keine Anstellung fanden, die Deutschland verließen und im Herkunftsland ihrer Eltern Fuß fassten; dort hätten sie, so die Berichte, auf dem Arbeitsmarkt weitaus bessere Chancen und erlebten mehr Wertschätzung als in Deutschland. Doch die Realität sieht anders aus: Als „leichtgläubige Deutschländerin“, mit Werten wie Verbindlichkeit aufgewachsen, musste Emine schnell feststellen, dass so manch ein Arbeitgeber in der Türkei es damit nicht ganz so ernst nimmt – ebenso wenig wie die Arbeitnehmerrechten.

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