Altbischof Huber attackiert Thilo Sarrazin

Als "eminent konfliktverschärfend" hat Altbischof Wolfgang Huber die durch Thilo Sarrazin (SPD) ausgelöste Debatte um Probleme mit Muslimen und Zuwanderern bezeichnet. Huber wehre sich mit aller Kraft dagegen, Menschen und ihre Probleme auf deren Religion festzulegen.

Als „eminent konfliktverschärfend“ hat Altbischof Wolfgang Huber die durch Thilo Sarrazin (SPD) ausgelöste Debatte um Probleme mit Muslimen und Zuwanderern bezeichnet. Huber wehre sich mit aller Kraft dagegen, Menschen und ihre Probleme auf deren Religion festzulegen.

Die Kritik äußerte der Geistliche im Rahmen einer Diskussions-Veranstaltung unter dem Titel „Migration und Demographie“ in Berlin, an der auch der teilnahm. Befremdlich wirke für ihn auch die Unterscheidung in Muslime auf der einen und Deutschen auf der anderen Seite. „Diese Redeweise ist eine Folge des 11. September 2001. Wir nehmen eine ‚Religionisierung‘ von Konflikten vor. Es ist um unser selbst Willen unwürdig, dass wir so pauschal über den Islam reden“, so der Ex-Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er wehre sich aber gegen ein „Totalurteil mit dem Holzhammer“, wie es Thilo Sarrazin vornähme.

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