Burka-Verbot: Mitarbeiterin wirft Handtuch

Eine Mitarbeiterin des Frankfurter Bürgeramtes ist nach der Elternzeit nicht wieder zur Arbeit angetreten, weil ihr nicht gestattet worden war vollverschleiert in einer sogenannten Burka zu arbeiten. Das Ansinnen der Frau stieß auch bei muslimischen Verbänden auf Unverständnis.

Der Arbeitgeber forderte die 39-Jährige mit marokkanischen Wurzeln auf zukünftig unverschleiert zu erscheinen. Ein Kopftuch dürfe sie allerdings tragen. Die Frau hat im Bürgeramt engen Kontakt zu Bürgern. Ihre Burka verhindere nach Ansicht des Arbeitgebers Nähe zu den Besuchern und sei zudem mit der Emanzipation unvereinbar.

Auch bei muslimischen Verbänden stieß der Fall auf Unverständnis. „Das Ansinnen der Frau finde ich absurd“, so Naime Cekir vom Kompetenzzentrum muslimischer Frauen in Frankfurt. „Dieses Verhalten überfordert die Grenzen der Toleranz sowohl der Einwanderungsgesellschaft als auch vieler Muslime.“ Nordin Akil, stellvertretender Vorsitzender der marokkanischen Abubakr-Moschee in Hausen, hob hervor, dass es im Koran kein Gebot der Vollverschleierung gebe und dies auch in vielen islamischen Ländern nicht akzeptiert werde.

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