Erbitterte Kämpfe

Mohamed El-Baradei hat nach dem Gewaltausbruch auf dem Kairoer Tahrir-Platz Husni Mubarak eine Politik der Einschüchterung und kriminelle Methoden vorgeworfen.

Der Aufruf der Armee zum Stopp der Proteste wurde nicht erhört.  Die Unruhen in den Straßen Kairos gehen weiter. Anhänger des noch-Präsidenten Husni Mubarak und dessen Gegner liefern sich erbitterte Kämpfe. Anscheinend befinden sich unter den Mubarak Anhängern auch Sicherheitskräfte in Zivil. Sie sollen Chaos erzeugen und das Volk von weiteren Demonstrationen abhalten.

Kurz nach Einbruch der Dunkelheit sind erste Molotow-Cocktails nahe dem ägyptischen Museum geflogen, scheinbar von beiden Seiten. Das Nationalmuseum soll ein Feuer ausgebrochen sein.

Der Friedensnobelpreisträger Mohamed El-Baradei hat nach dem Gewaltausbruch auf dem Kairoer Tahrir-Platz Husni Mubarak eine Politik der Einschüchterung und kriminelle Methoden vorgeworfen. Das Vorgehen seiner Gefolgsleute gegen die Opposition sei „ein weiteres Anzeichen, dass sich ein kriminelles Regime krimineller Methoden bedient“, sagte El-Baradei am Mittwoch dem BBC-Hörfunk. Er sei zutiefst besorgt. „Ich habe Sorge, dass es in einem Blutbad endet.“ Die Pro-Mubarak-Demonstranten seien ein „Haufen Schläger“.

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