ElBaradei dementiert Verzicht auf Präsidentenamt

Der Oppositionspolitiker und Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei will nun doch Nachfolger für das Amt des Präsidenten nach Husni Mubarak werden. Er dementierte die Aussage er wolle auf eine Kandidatur verzichten. Diese war Teil eines von der österreichischen Zeitung "Der Standard" veröffentlichten Interviews gewesen. Inzwischen wurde dies richtig gestellt.

Noch immer wird Präsident Mubarak von vielen Seiten zum Gehen aufgefordert. Mohamed Elbaradei sagte am Freitag der Wiener Zeitung „Der Standard“ in einem Telefoninterview, man würde Mubarak, sobald er ein Einsehen habe, einen würdigen Abgang sichern. ElBaradei: „Er hat viele schlechte Dinge getan, aber er hat auch gute Dinge getan für dieses Land, so wie jeder Mensch Gutes und Schlechtes tut. Er sollte in Würde abtreten können.“

Die zuvor veröffentlichte Meldung, er wolle nicht Nachfolger Husni Mubaraks werden, dementierte er. Dem Sender Al-Dschasira teilte ElBaradei mit, er könne sich um das Amt des Präsidenten bewerben, wenn dies vom ägyptischen Volk gewünscht werde.

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