Ägypten jubelt

Nach dem Rücktritt Mubaraks haben Millionen Ägypter auf dem Tahrir-Platz in Kairo und überall im Land bis zum frühen Morgen gefeiert.

„Gott sei Dank. Dank an alle, die gestorben sind, damit wir in Freiheit leben können…“ Mit diesen Worten hatte sich Freitag Abend überwältigt von den Umständen – Präsident Husni Mubarak war soeben zurückgetreten – der Autor der Facebook-Seite „We are all Khaled Said“ an die Öffentlichkeit gewandt. Über 70.000 Menschen erklärten sich bislang mit ihm solidarisch.

Neun Stunden später, in den frühen Morgenstunden, ist er zurück von den Feiern und beschreibt nun das Versagen seiner Stimme vom Schreien und der Beteiligung an den Sprechchören: „Es ist ein unglaublicher Tag für Ägypten. Wir werden ein neues Ägypten bauen. Ein neues, gerechtes, freies Ägypten für alle Menschen. Ich kann bereits ein wenig eine Veränderung fühlen, wie die Ägypter mit einander umgehen mit Achtsamkeit und Liebe.“ Er ruft dazu auf: „Ihr solltet wirklich alle ernsthaft erwägen, Ägypten sehr bald zu besuchen. Den Tourismus zu revolutionieren.“

Darauf legt „We are all Khaled Said“ großen Wert, die Touristen wieder zurück ins Land zu holen, welche die ägyptische Wirtschaft unterstützen und den Opfern des Mubarak-Regimes Hilfe bieten könnten. Jeden Besucher der Website fordert er dazu auf, Ideen zu äußern, wie dem Land nun am besten geholfen werden kann. Mehr als 400 haben sich bereits zu Wort gemeldet.

Auch in Berlin am Brandenburger Tor wurde gefeiert

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