Proteste erreichen den Iran

In Teheran protestierten am Montag Augenzeugen zufolge Tausende Menschen gegen Präsident Mahmud Ahmadinedschad - trotz eines Demonstrationsverbots. Sicherheitskräfte feuerten Tränengas auf die Menge. Ein Demonstrant soll während der Unruhen bereits ums Leben gekommen sein.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, sind laut einem Augenzeugen „Tausende Menschen auf der Straße“ in Teheran, ebenso in Isfahan und Schiras. Die Opposition sehe sich durch die Entwicklung in Tunesien und Ägypten ermutigt. Der türkische Präsident Abdullah Gül habe während eines Staatsbesuchs in Teheran die Proteste aufgegriffen und die Regierungen im Nahen Osten zu mehr Bürgernähe gemahnt.

Tausende Demonstranten im Iran nehmen damit den nach den umstrittenen Präsidentenwahlen von 2009 blutig niedergeschlagenen Kampf wieder auf. Sie lieferten sich Schlachten mit der iranischen Polizei. Ein Mensch soll während der Unruhen bereits ums Leben gekommen sein, wird auf Twitter vermeldet.

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