Jugendliche simulieren Islam Konferenz

40 Jugendliche schlüpften in die Rolle von Politikern und Experten und simulierten die Deutsche Islam Konferenz. Auf dieser Jungen Islam Konferenz verabschiedeten die jungen Erwachsenen ein Positionspapier mit Empfehlungen, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière im März übergeben werden.

Frau Dr. Naika Foroutan, Projektleiterin der Humboldt-Universität Berlin, äußerte vor allem ihr Gespanntsein darauf, „was von Seiten der Jugendlichen kommen kann, was nicht von Seiten der etablierten Vertreter kommt“. Dies könne etwas sein, was sie als „Normalisierungsstrategie“ bezeichnet: „Der viel normalere Umgang mit demjenigen, der eigentlich als der Andere gilt, ist aus der Perspektive der Jugendlichen schon längst kein Anderer mehr“, hofft sie.

Und, so schlägt sie den Bogen zu den Vorgängen in der arabischen Welt, nun da die Muslime in diesen Ländern für Freiheit und Recht auf die Straße gingen, würden wir diese mit anderen Augen betrachten: als „Muslime als friedlich organisierte Massen, als normale Menschen, mit normalen Wüschen und normalen Forderungen“.

Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth machte den Teilnehmern Mut, ihre Ideen konsequent umzusetzen. Das Wichtigste sei, so Süßmuth, „dass die Ideen in die Gesellschaft getragen werden können“. Dafür ist die Junge Islam Konferenz ein guter Weg.

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