Türkisches Flugzeug kann Evakuierung nicht durchführen

Die blutigen Unruhen in Libyen veranlassen ausländische Firmen dazu, ihre Mitarbeiter auszufliegen. Die Bundesregierung forderte alle Deutschen auf, Libyen zu verlassen. Eine Sondermaschine der Turkish Airlines hat am Montag einen wegen der schweren Unruhen in Libyen organisierten Evakuierungsflug abbrechen müssen.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes befinden sich derzeit etwa 500 Deutsche in Libyen.  Mehrere Konzerne, darunter Siemens, die BASF-Tochter Wintershall und RWE begannen, ihre Mitarbeiter auszufliegen.

Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi musste eine Sondermaschine der Turkish Airlines am Montag einen Evakuierungsflug abbrechen. Sie hatte in Benghazi, der zweitgrößten Stadt des Landes, keine Landeerlaubnis mehr bekommen und war nach Istanbul zurückgekehrt. Die türkische Regierung versucht derzeit, mit zusätzlichen Flügen und Schiffen insgesamt etwa 25000 ihrer Bürger aus dem Land zu evakuieren.

Derweil fragen sich immer mehr Menschen auf Twitter, warum der türkische Premierminister Erdogan nicht stärker für seine Landsleute eintritt: „Erdogan needs to step in for the Turkish civilians trapped in #Libya … what is he waiting for? Send the AF„, „I really wonder why #Turkish PM #Erdogan keeps his deep silence about #Libya and its the bloody dictator! any idea?„. Vermutet wird, dass niemand Gaddafi ernsthaft kritisieren wolle, bevor nicht alle Landsleute evakuiert seien: „Looks like no government wants to criticise Gadafi directly before all expats are evacuated. 25,000 Turkish#Libya workers in „

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