Lage in Algerien und Jemen spitzt sich zu

In Algerien ist es bei einer verbotenen Demonstration gegen die Regierung zu Ausschreitungen gekommen. Rund 2.000 Regimegegner durchbrachen auf dem Platz des 1. Mai in Algier eine Polizeiabsperrung. Twitter und Facebook wurden gesperrt - so begann die Revolution auch in Tunesien und Ägypten.

Beflügelt vom Wandel in Ägypten fordern sie den Rücktritt des Präsidenten Abdelaziz Bouteflika. Die Sicherheitskräfte versuchen mit Gewalt, den Protestmarsch zu verhindern. Zahlreiche Demonstranten wurden festgenommen, Augenzeugen zufolge befinden sich auch Oppositionspolitiker unter ihnen.

Tausende sind ebenso im Jemen auf den Strassen gegen den Präsidenten Ali Abdullah Salih. „Noch mehr Länderdomino: Auch im Jemen demonstrieren sie und die Polizei knüppelt drauf“, heißt es auf Twitter. „It’s time to egypticate“ – so lautete die ausgegebene Parole. „Walk like an Egyptian“ – der Hit der Bangles aus den 80er Jahren erhält eine ganz neue Bedeutung.

Der britische Daily Telegraph berichtet vom Einsatz von Plasikgeschossen und Tränengas. Auch Journalisten sollen verhaftet worden sein. Der Menschrechtsaktivist Rachid Salem sagt: „The government doesn’t want us forming crowds through the internet. Security forces are armed to the teeth out on the street, and they’re also doing everything to crush our uprising on the internet. Journalists, and especially those with cameras, are being taken away by the police.“ Die Zeitung zitiert andere Augenzeugen: „At the moment people are being prevented from travelling to demonstrations. The entrances to cities like Algeria have been blocked.“ „The police station cells are overflowing,“ said Sofiane Hamidouche, a demonstrator in Annaba. „There are running battles taking place all over the city. It’s chaos. As night falls the situation will get worse.“

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