Proteste in Lybien fordern 24 Tote

Im Zuge der Massenproteste gegen den libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi sind bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften mittlerweile 24 Menschen zu Tode gekommen und zahlreiche Verletzte im ganzen Land zu beklagen. Das berichtet "Human Rights Watch".

Die Demonstrationen setzen sich, nach dem zum „Tag des Zorns“ ausgerufenen Donnerstag, nun auch in den frühen Freitagmorgenstunden fort. In der libyschen Hafenstadt Benghazi haben Regimegegner abermals den Rücktritt Ghadhafis eingefordert. Weitere Proteste sind für den gesamten Freitag angekündigt.

Unterdessen wollen auch die Menschen in Ägypten erneut auf die Straße gehen. Wie die Facebook-Seite „We are all Khaled Said“ berichtet, sei der heutige Freitag zum „Victory Day“ ausgerufen worden. Ziel sei es, erneut eine Million Menschen auf dem Kairoer Tahrir-Platz zu versammeln. Dem Militär soll so nachhaltig demonstriert werden, dass die Bevölkerung weiterhin auf ihre Rechte beharrt und die Forderungen der Bürger nun möglichst schnell umzusetzen hätten.

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