Erdogan ist empört über die Entscheidung des türkischen Wahlgremiums

Der türkische Premier kritisierte den Entschluss des höchsten türkischen Wahlgremiums Yüksek Secim Kurulu (YSK) mit den Worten: „Der Wahlausschuss erklärt seine Entscheidung, während ich in Deutschland meine Rede halte. Und zwar an einem Sonntag. Wollen sie mich sabotieren?“

Erdogan erinnerte erneut an die positive Reaktion der Bundesregierung. Er fügte hinzu, dass durch diese Entscheidung die im Ausland lebenden Türken das Recht zu wählen und gewählt zu werden, entzogen wird: „Im Ausland leben ca. 3 Millionen Auslandswähler. Die deutsche Regierung gewährt uns Sicherheit bezüglich der Wahlurnen. Es gibt keinen Anlass zur Besorgnis. Das Gremium hätte sich anders entscheiden müssen. Es ist sehr bedauerlich.“

Der YSK hatte den Antrag der türkischen Regierung bezüglich der Wahlmöglichkeit im Ausland für dieses Jahr mit der Begründung der zeitlichen Knappheit zur Vorbereitung der Wahlen abgelehnt.

Die türkische Regierung hatte die Bildung einer Wahlkommission gefordert, die den Türken in Deutschland die Möglichkeit schaffen sollte, in Konsulaten und online ihre Stimmen abzugeben. Die deutsche Regierung war dem Antrag des türkischen Minister Faruk Celiks, zuständig für die im Ausland lebenden Türken, positiv gegenübergestanden.

Mehr: Zaman

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