Gaddafi lässt Vermittlung zu

Venezuelas Präsident Hugo Chavez hält weiter an seinem Plan fest, eine Vermittlerrolle im libyischen Konflikt einnehmen zu wollen. Libyens Staatschef Gaddafi lenkt nun ein.

Obwohl Oppositionelle als auch der Westen diese Option bisher ablehnen und auch Chavezs eigenes Volk von seinem Vorhaben nicht überzeugt ist,  bleibt Chavez bei seiner Linie. Die Bürger haben nun jedoch ihre Stimmen erhoben und skandieren Parolen zur Unterstützung des libyischen Volkes. Gaddafi selbst bezeichnen sie als Mörder.

Anders wird die Idee in Libyen aufgenommen. Staatschef Muammar al-Gaddafi hat, das berichtet die New York Times, nach Angaben Chavez‘ den Vorschlag für eine internationale Vermittlungskommission mittlerweile akzeptiert. Gaddafi habe, so heißt es weiter, zudem die Entsendung einer Delegation der Vereinten Nationen nach Libyen befürwortet.

Unterdessen hat sich Gaddafis Sohn Saif Al Islam Gaddafi an die internationalen Medien gewandt. Er wirft ihnen vor, die Krise unverhältnismäßig hochzuschaukeln. In einem Interview mit Anita McNaught, bekräftigt er den Vorwurf, dem Westen gehe es nur um Libyens Öl.

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