USA bezeichnen Gaddafi als "wahnhaft"

In einem Interview mit der BBC demonstrierte der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi erneut seine harte Linie. Noch immer ist er der Überzeugung, dass die Bürger Libyens ihn lieben und für ihn kämpfen würden. Von den Vereinigten Staaten erntet er dafür Kopfschütteln.

So bezeichnete er unter anderem die Demonstranten als Mitglieder von A Kaida. US-Botschafterin Susan Rice charakterisierte den Machthaber darauf hin mit „wahnhaft“ und „führungsunfähig“.

Die durch die Revolution in Ägypten bekannt gewordene Facebook-Seite „We are all Khaled Said“ kommentiert die jüngsten Aussagen Gaddafis wie folgt: „Er muss verrückt sein. Kann er die Millionen, die derzeit auf der Straße gegen ihn protestieren nicht sehen? Noch immer lässt er libysche Städte bombardieren. Dieser Mann ist ein verrückter Fanatiker.“

Ähnliche Reaktionen zeigt BBC-Korresponten Jon Leyne auf, der sich derzeit in der Hafenstadt Benghazi befindet. Er schreibt: „Als die Menschen in Benghazis davon hörten, dass Gaddafi sie beschuldigt auf Drogen und Al Kaida-Anhänger zu sein, lachten sie einfach.“

Unterdessen hat US-Außenministerin Hillary Clinton vor dem UN-Menschenrechtsrat herausgestellt: „Die Internationale Gemeinschaft spricht mit einer Stimme… und unsere Botschaft ist unmissverständlich… diese Verletzungen der Menschenrechte sind nicht akzeptabel und werden nicht toleriert.“

Hier das Interview in voller Länge.

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