Libysche Kinder schreiben Briefe an Obama und Gül

Drei libysche Grundschulkinder haben sich hilfesuchend an die Präsidenten der USA und der Türkei gewandt.

Die Schüler, die ihre Verwandten während der durch Gaddafis Soldaten eröffneten Angriffe verloren haben, kontaktieren nach Angaben von „Todays Zaman“ Reporter der Nachrichtenagentur Anadolu, die sich gerade in Benghazi aufhalten, um über die Turbulenzen vor Ort zu berichten.

Die siebenjährige Seyma, ihre ältere Schwester Havva und der neunjährige Abdurrauf baten die Journalisten darum, einen Brief an den türkischen Präsidenten Abdullah Gül zu übermitteln.

Seyma erzählte, dass einige ihrer Verwandten bei Luftangriffen ums Leben gekommen seien. Auch Kinder hätten in vielen Orten Libyens ihr Leben verloren. „Meine Schwester und ich haben uns dazu entschieden, einen Brief an Präsident Gül zu schreiben und ihn darum zu bitten, die Kampfjets zu stoppen.“

Abdurrauf hat darüber hinaus einen Brief an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama verfasst und ihn gefragt, ob er die Al Kaida oder libysche Kinder bevorzugen würde.

Unbestätigten Berichten zu Folge, wurden bisher rund 1000 Menschen während der 42 Jahre andauernden Herrschaft Muammar al-Gaddafis in Libyen getötet.

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