Internet-ABC jetzt auf Türkisch

Ab sofort bietet das Informationsportal www.internet-abc.de auch Seiten auf Türkisch für die rund 2,8 Millionen türkeistämmigen Mitbürger in Deutschland an.

„Angesichts der rasanten Verbreitung digitaler Medien gewinnt das Thema Medienkompetenz zunehmend an Bedeutung. Doch nur Eltern, die sich auskennen, können ihren Kindern einen sicheren Umgang mit dem Internet vermitteln“, so die Überzeugung der Macher. Weshalb die Medienkompetenzinitiative Internet-ABC nun auch ein Online-Angebot für türkeistämmige Familien entwickelt. Ausgehend von der Startseite www.internet-abc.de/eltern/turkce.php erwartet die User ein kompakter Praxiskurs für den sicheren Einstieg ins Internet.

Unterteilt ist das Angebot in vier Lernmodule: „Surfen und Navigieren“, „Suchen und Finden“, „Sicher surfen“ und „Chat“. Kinder erlernen hier Schritt für Schritt die notwendigen Grundlagen, Eltern erhalten parallel Ratschläge für die Vermittlung. „Eltern tragen insbesondere die Verantwortung für die ersten Schritte ihrer Kinder im Internet“, sagt Dr. Jürgen Brautmeier, als Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) einer der Träger des Internet ABC e. V.: „Deshalb sprechen wir mit dem Internet-ABC gezielt auch die Erwachsenen an.“ Ein türkischsprachiges Lexikon ergänzt die vier Lernmodule. Beide Features sind von Muttersprachlern vertont. Das von Medienpädagogen erarbeitete Konzept setzt auf vielfältige Anlässe, zwischen der deutsch- und türkischsprachigen Version des Internet-ABCs zu wechseln. Um das Interesse an den weiterführenden deutschen Inhalten zu wecken, sind beide Bereiche entsprechend eng miteinander verzahnt.

Neben der Nutzung im familiären Rahmen kann der neue Bereich auch in der Elternarbeit und im muttersprachlichen Unterricht an Schulen zum Einsatz kommen. Der Deutsche Kinderschutzbund wird das türkischsprachige Internet-ABC in seine Elternkurse „Starke Eltern! Starke Kinder!“ einbetten.

Hinter dem nichtkommerziellen und werbefreien Projekt steht der gemeinnützige Verein Internet-ABC e. V. Ihm gehören die Landesmedienanstalten aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Bremen, Hamburg/Schleswig-Holstein, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen an. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. Mit der Projektdurchführung ist das Grimme-Institut in Marl beauftragt.

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