AKW in Japan von Kernschmelze bedroht

In einem durch den Tsunami beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima droht wegen des Ausfalls der Kühlung der Brennstäbe im schlimmsten Fall eine Kernschmelze.

Wie es heißt, verlief das automatische Abschalten des AKW planmäßig, jedoch sind die Notstromdieselaggregate für die Wasserpumpen ausgefallen, die benötigt werden, um das AKW mit Kühlwasser zu versorgen. Dadurch sei der Druck im Turbinengebäude kräftig angestiegen. Nach Angaben der Atomsicherheitsbehörde übersteige der Druck das 1,5fache dessen, wofür das Turbinengebäude ausgelegt ist. Nun soll radioaktiver Dampf an die Umwelt abgelassen werden, um den Druck zu senken.

Der japanische Kabinettschef Yukio Edano sagte, durch Ablassen des Drucks könne Radioaktivität in geringem Umfang in die Umwelt gelangen. Die japanische Agentur für nukleare Sicherheit geht jedoch laut einer Mitteilung davon aus, dass die Gesundheit der Menschen davon nicht beeinträchtigt würde. Etwa 3000 Menschen mussten das Gebiet rund um das Atomkraftwerk in einem Radius von drei Kilomtern dennoch verlassen. Die US-Luftwaffe hat nach Angaben von Außenministerin Hillary Clinton Kühlmittel gesandt. Experten gehen davon aus, dass die Reparatur mehrer Stunden in Anspruch nehmen könnte.

soll radioaktiver Dampf abgelassen werden, um den erhöhten Druck im Reaktor zu senken.

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