Störfälle in vier japanischen AKW

Nach dem AKW Fukushima könnte nun auch vom AKW Onagawa Radioaktivität ausgehen. Im AKW Tokai sowie im AKW Fukushima 2 sollen nun ebenfalls die Kühlsysteme ausgefallen sein.

In einem weiteren japanischen Atomkraftwerk gilt der nukleare Notstand. Wegen überhöhter Strahlungswerte wurde nach dem AKW Fukushima auch für das AKW Onagawa von den japanischen Behörden die niedrigste Notstandsstufe ausgerufen. Nun sollen auch im Atomkraftwerk Tokai an der Ostküste südlich von Fukushima sowie im AKW Fukushima 2 die Kühlsysteme ausgefallen sein.

Der Betreiber Tohoku Electric erklärte zwar am Nachmittag des 13. März (Ortszeit), dass ein Strahlungsanstieg auf das 400fache des normalen Strahlungslevels festgestellt wurde, möglicherweise stamme diese Strahlung aber aus dem Leck im Kraftwerk Fukushima I. Dagegen spricht die vorherrschende Windrichtung.

Die Regierung bestätigte, dass bis zu 141 Menschen direkt der Strahlung am Kraftwerk Fukushima ausgesetzt waren. Diese hatten sich innerhalb und außerhalb des Gebäudes befunden. Neunzehn von diesen waren definitiv der Strahlung direkt ausgesetzt, am frühen Sonntag gab die Regierung dann an, drei Arbeiter würden Krankheitsanzeichen aufweisen, die auf die Bestrahlung zurückzuführen seien.

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