Fukushima: Betreiber befürchten Kernschmelze

Die Betreiber des AKW Fukushima gehen davon aus, dass sich im Reaktor 2 eine Kernschmelze ereignen könnte, nachdem das Kühlsystem zusammengebrochen ist.

Vergeblich wurde versucht, die Brennstäbe im Reaktor 2 mit Meerwasser herunterzukühlen. Nach Angaben der Betreiberfirma, der Tokyo Electric Power Company (Tepco), sind die vier Meter hohen Brennstäbe nun allerdings komplett ohne Wasser und stünden 3,70 Meter in die Luft, der Druck im Reaktor steige. In Fukushima herrscht jetzt erneuter „Kernschmelz-Alarm„.

Zuvor hatte ein Ausfall des Kühlsystems bereits für Explosionen in Reaktor 3 am Montag und Reaktor 1 am vergangenen Samstag gesorgt. Die jüngste Wasserstoffexplosion im Block 3 in der letzten Nacht verletzte elf Menschen, einen davon schwer. Die Stahlhülle um den Reaktorkern hielt der Detonation aber offenbar stand.

Unterdessen ordnete der Gouverneur der 240 Kilometer entfernt liegenden Metropole Tokio Strahlenmessungen im Stadtgebiet an.

Insgesamt sind somit drei von sechs Reaktoren betroffen.

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