Wasserwerfer bringen minimalen Teilerfolg

Japan unternimmt weiterhin Anstrengungen, um die Lage im Kernkraftwerk Fukushima unter Kontrolle zu bringen. Aktuell werden neben Helikoptern auch Wasserkanonen des Militärs eingesetzt, um eine Kernschmelze zu verhindern.

Die Wasserkanonen des Militärs kommen ebenfalls zur Kühlung von Reaktor 3 und 4 zum Einsatz. Ob die Lage jedoch unter Kontrolle zu bekommen ist, ist fraglich.

Denn Augenzeugen berichteten, dass die Trefferquote der Helikopter eher gering war. Von vier Flügen traf nur einer das Ziel. Angeblich hat die Besprühung von Reaktor 3 jedoch erste Erfolge erzielt. Tepco-Vertreter haben bei einer Pressekonferenz angegeben, dass durch die Kühlung des Reaktors 3 mittels Helikopter die radioaktive Strahlung nun minimal verringert werden konnte. Demzufolge sei Dampf aufgestiegen, folglich hätten die Wasserwerfer das Becken mit den Brennstäben auch getroffen, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo einen Tepco-Sprecher.  Diese als auch die Maßnahmen von Boden aus sollen fortgesetzt werden. Die größte Hoffnung wird aber nach wie vor auf die Fertigstellung einer neuen Stromleitung gesetzt.

Kurz vor 14 Uhr MEZ wurden Teile des nördlichen Japans von einem weiteren Beben der Stärke 4 erschüttert. Im Zuge der Katastrophe am vergangenen Freitag ist die Anzahl der Todesopfer mittlerweile auf mehr als 5000 angestiegen. Fast 10.000 Menschen werden noch immer vermisst.

In Anbetracht der dramatischen Situation hat China unterdessen Pläne für den Bau neuer Atomkraftwerke auf Eis gelegt.

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