Gaddafi ist eingekesselt

Die Aufständischen sollen Gaddafis Soldaten aus Bengasi vertrieben und außerhalb der Stadt eingekesselt haben. Das Kommando in Libyen könnte in britische oder französische Hände fallen, auch die Nato kommt weiterhin als kontrollierende Instanz in Frage.

Gaddafis Soldaten sollen von den Aufständischen aus Bengasi vertrieben und rund 130 Kilometer südlich der Stadt eingekesselt worden sein.

Das Weiße Haus gibt an, die Administration über die Libyen-Strategie sei zu keiner Zeit uneins gewesen, wie behauptet wurde. Die Berater des Präsidenten hätten einstimmig Obamas Linie unterstützt, so der US-Verteidigungsminister Robert Gates. Die Zukunft Libyens sei vorerst unklar. Man müsse sehen, ob zusätzliche Hilfe für die Aufständischen möglich sei. Denkbar sei, dass die Briten oder Franzosen, möglicherweise sogar die Nato die Kontrolle über den Einsatz übernehme. Momentan steht die Militäraktion unter US-Führung.

Nahe der Gaddafi-Residenz in Tripolis ist Rauch aufgestiegen. Es ist unklar, ob tatsächlich der Stützpunkt Bab al-Asisija Ziel eines alliierten Luftangriffes war. In unmittelbarer Nähe scheint sich ein Abwehrsystem zu befinden, das Ziel der Bombardements gewesen sein könnte.

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