Drei Fukushima-Arbeiter gefährlich verstrahlt

Drei Arbeiter am AKW Fukushima I wurden einer außerordentlich hohen Strahlendosis ausgesetzt. Zwei von ihnen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die japanische Regierung versorgt unterdessen Familien mit Trinkwasser.

Wie die Atomsicherheitsbehörde mitteilte, wurden die Drei 170 bis 180 Milisievert ausgesetzt als sie während ihrer Arbeit versehentlich in radioaktiv belastetes Wasser getreten waren. In der Folge haben sie Verbrennungen an den Beinen erlitten. Der festgelegte maximale Strahlengrenzwert für die Arbeiter liegt bei 150 Millisievert pro Jahr.

Unterdessen sorgt sich die japanische Regierung um die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. Wie die New York Times berichtet, wurden Pläne diskutiert, solches sogar aus Übersee zu importieren. Zuvor wurden bereits Warnungen ausgesprochen, dass in Tokio der Konsum des Wassers für Kinder unter einem Jahr nicht geeignet sei.

Am Donnerstag wurde nun damit begonnen Wasserflaschen an Familien auszugeben. Erreicht werden so rund 80.000 Kinder unter einem Jahr. Regierungssprecher Yukio Edano rief die Verbraucher darüber hinaus dazu auf, den Kauf von abgefülltem Wasser auf das Notwendigste zu beschränken. Mittlerweile sei die Belastung jedoch wieder unter den Grenzwert für Neugeborene gefallen.

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