13 Tote bei irrtümlichem NATO-Angriff auf Rebellen-Konvoi

Ein Flugzeug der Militärallianz hat offenbar versehentlich auf einen Konvoi der Rebellen gefeuert. Dabei kamen mehrere Aufständische, aber auch Zivilisten ums Leben.

Aus libyschen Rebellenkreisen wurde bekannt, dass mindestens zehn ihrer Kämpfer bei einem NATO-Luftangriff am Rande der hart umkämpften Öl-Stadt Brega getötet wurden. Das berichtet Al Jazeera.

Mustafa Gheriani, ein Sprecher des Übergangs-Nationalrats, erklärte gegenüber Al Jazeera-Korrespondent Laurence Lee, dass er den Verlust von Menschenleben sehr bedauere. Er fügte jedoch hinzu:

„Wir verstehen allerdings dass es unter Umständen zu Kollateralschäden kommt, und wir wollen es akzeptieren, weil wir das große Ganze sehen, das am Ende mehr Leben rettet. Ein paar Menschen wurden so Opfer der Umstände oder auf Grund der Tatsache zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein. Das ist mehr oder weniger großes Pech.“

Al Jazeera zufolge seien am Ort des Angriffs mindestens vier ausgebrannte Wagen zu sehen gewesen. Bei den Opfern handele es sich neben den neun Rebellen um den Fahrer und drei Medizinstudenten aus der Rebellenhochburg Bengasi. Ein Arzt aus dem Krankenhaus von Adschdabija hat die Darstellung, dass der Angriff „hundertprozentig ein Irrtum“ gewesen sein müsse, mittlerweile bekräftigt.

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