Zweite Amtszeit: Obama will wieder kandidieren

Eineinhalb Jahre vor der Wahl 2012 hat US-Präsident Barack Obama als erster seine erneute Kandidatur via Email und Video-Nachricht verkündet. Die konservativen Republikaner stehen damit unter Zugzwang.

Der US-Präsident informierte am frühen Montagmorgen über seine Website: „Wir eröffnen unsere Büros, packen die Kisten aus und beginnen ein Gespräch mit Anhängern wie Euch.“

Er stellte heraus, dass er sich zur Wiederwahl stelle, um die bereits angestoßenen Prozesse, die die USA derzeit durchlaufe, zu „schützen“ und gemeinsam mit seinen Anhängern weitere Reformen anzustoßen.

Bereits in den kommenden Tagen würden diese in den Städten und Gemeinden des Landes damit beginnen sich zu organisieren. Und schon am 14. April soll in Chicago die erste Spendenveranstaltung geplant sein.

Wahlen erst am 6. November 2012

Der amtierende Präsident tritt hiermit ungewöhnlich früh in das Rennen um das Weiße Haus ein. Die US-Bürger werden erst am 6. November 2012 an die Wahlurnen gerufen. Unter Umständen könnte es mit den erwarteten hohen Wahlkampfkosten zu tun haben. Beobachter gehen davon aus, dass dieser gut eine Milliarde US-Dollar verschlingen könnte.

Mehrere Republikaner erwägen sich dem Kandidaten Obama entgegen zu stellen. Doch bislang wurde keine offizielle Kandidatur bekannt gegeben. Einzig der ehemalige Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty, hat erste Schritte für eine Kandidatur unternommen. Frühe Umfragen zeigen jedoch, dass Obama vor einem potenziellen republikanischen Rivalen liegt.

Neuanfang in den Beziehungen der USA mit der muslimischen Welt

Viele Muslime setzen in Obama seit seiner Kairoer Rede noch immer große Hoffnungen. Bereits im Sommer 2009 hatte der sich in der Universität von Kairo an die muslimische Welt gewandt (hier das vollständige Manuskript im Original). Dabei verwies er nicht nur auf seine eigenen kenianischen Wurzeln, sondern auch auf seine ersten Begegnungen als Christ mit dem Islam. Darüber hinaus lobte er den Islam als „große Zivilisation“ und erklärte ihn zum „Teil der Geschichte Amerikas“. Seine Worten galten einem Neuanfang in den Beziehungen der USA mit der muslimischen Welt.

Hier das erste Wahlkampf-Video:

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.