Aramäische Christen warnen vor Zerstörung ihrer Kultur in der Türkei

In Unterfranken lebende aramäische Christen werfen den türkischen Behörden die Zerstörung ihrer Kultur vor. Streitpunkt ist unter anderem die Stück für Stück-Enteignung des über 1.600 Jahre alten Klosters Mor Gabriel.

Daneben kritisieren sie „massive Diskriminierungen ihrer Glaubensbrüder im Südosten und Osten der Türkei“. Die Türkei garantiere zwar, die Rechte der christlichen Minderheit zu schützen. Doch „die tagtägliche Praxis ist reiner Hohn“, kritisierte Ercan Ercan, der bei einer Veranstaltung der Europaunion in Würzburg über die Situation vor Ort berichtete. Seinen Ausführungen zufolge soll es seit Regierungsantritt der AKP „gezielte terroristische Angriffe auf Geistliche und Mönche gegeben haben“.

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