Pressefreiheit: Schelte für die Türkei

Das internationale Presseinstitut IPI wirft der türkischen Regierung vor, „kritische Journalisten mit juristischen Mitteln mundtot zu machen“.

Der Vorsitzende des türkischen Komitees des IPI, Ferai Tin, erklärte: „In der Türkei sind Journalisten auf Grund des Anti-Terror-Gesetzes in Haft“ In einer Erklärung forderte IPI-Direktor Alison Bethe McKenzie dazu auf, die Pressefreiheit zu respektieren und alle Journalisten freizulassen, die wegen der Ausübung ihres Berufes festgenommen wurden.

Laut OSZE-Bericht sind derzeit 57 Journalisten in der Türkei inhaftiert. Bis zu 1000 Verfahren sind derzeit offen. Auch die OSZE-Beauftragte Dunja Mijatovic stellte heraus, „der Kampf gegen Terrorismus darf nicht als Vorwand benutzt werden, um die Pressefreiheit auszuhebeln“.

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