Spekulationen: Wo ist Ibrahim Tatlises?

Widersprüchliche Informationen über den Verbleib von Ibo: Ist er wirklich nach Deutschland gebracht worden? Und wenn ja, wohin?

Die Überstellung des bei einem Attentat schwer verletzten türkischen Sängerstars Ibrahim Ibo Tatlises in eine deutsche Klinik hat zu einiger Verwirrung geführt: Nachdem sein behandelner Arzt in Istanbul vor einigen Tagen angekündigt hatte, dass Tatlises in einer deutschen Klinik weiterbehandelt wird, vermeldeten zahlreiche türkische Medien, dass der Sänger am Mittwoch in Deutschland angekommen war. Die türkischen Medien, unter anderem CNN Türk, meldeten, dass Tatlises nach München gebracht worden war.

Einige deutsche Medien griffen dagegen eine AFP-Meldung auf, derzufolge Ibo nach Hamburg gebracht worden sei. AFP bezog sich bei dieser Meldung auf CNN Türk – wo allerdings auf der Website ebenfalls München als Zielort vermerkt war. So schrieb das Hamburger Abendblatt: „Schlagerstar will sich von Kopfschuss in Hamburg erholen“.

Die türkische Zeitung Sabhttp://archiv.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/wp-admin/post.php?post=56054&action=edit&message=1ah spekulierte, dass der Sänger in der Unfallklinik von Murnau untergebracht werden sollte. Im Krankenhaus des Chirurgen Dr. Volker Bühren sei jedoch nach Aussage von Krankenhaus-Mitarbeitern am Mittwoch kein Patient mit dem Namen Tatlises auf der Patientenliste zu finden gewesen. Es herrschte auch routinierte Ruhe – nichts deutete auf die Ankunft eines weltberühmten Patienten hin.

Abdullah Ucmak – er wollte Tatlises angeblich töten

Auch über die Bilder von CNN Türk gibt es Zweifel: Der Mann, der auf einer Tragbahre in einen Privatjet gehoben wird, hat einen kahlrasierten Schädel, während CNN auf demselben Bild Tatlises mit voller Haarpracht, zumindest auf der linken Kopfseite, zeigt.

Angeblich hatten die mutmaßlichen Attentäter detaillierte Pläne, in das Maslak Acibadem Krankenhaus in Istanbul, in dem Tatlises zunächst untergebracht war, einzudringen – um Tatlises zu ermorden. Dies war aus dem Kreis von Attentat von Yunus Ayik, Abdullah Ucmak und Nihat S. bekanntgeworden. Daraufhin waren die Sicherheitsvorkehrungen dramatisch verschärft worden.

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