USA erteilen Gaddafi eine Abfuhr

Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi ist mit seinem Bittschreiben in Richtung USA "abgeblitzt". Darin hatte der Diktator um ein Ende der Luftangriffe gebeten. Im Gegenzug forderte US-Außenministerin Hillary Clinton ihn auf, endlich ins Exil zu gehen.

„Herr Gaddafi weiß, was er tun muss“, kommentierte US-Außenministerin Hillary Clinton den drei Seiten langen Brief, der an den Präsdienten gerichtet war.

Ein Sprecher des Weißen Haues kommentierte das wirr formulierte Schreiben dahingehend, dass man von Gaddafi eine aktive Reaktion und keine bloßen Worte erwarte. Dieser lobte, dass mittlerweile keine amerikanischen Kampfjets mehr an den Einsätzen beteiligt seien.

http://www.youtube.com/watch?v=G6IBZCLIQto

Sehr persönliche Worte an Obama

Präsident Barack Obama bezeichnete er als „unseren Sohn„, von dem er hoffe, im nächsten Jahr wieder gewählt zu werden, und forderte ihn weiter auf „den ungerechten Krieg gegen kleine Menschen in einem Entwicklungsland“ zu beenden. „Wir haben durch das, was uns durch Ihre Worte und Taten zugefügt wurde, mehr moralisch als physisch gelitten“, so der libysche Führer weiter. Die Rebellen nannte er unterdessen Millitante Al Kaidas.

Unbestätigten Berichten zufolge haben die Alliierten eine umkämpfte Öl-Pipeline im Zuge eines Luftangriffes beschädigt. Khaled Qaim, stellvertretender Außenminister der Gaddafi-Regierung erklärte in Tripolis gegenüber Reportern, dass bei dem Angriff britischer Kampfjets auf das Sarir-Ölfeld im Sirte-Becken drei Wachen getötet und weiteres Personal verletzt worden sei.

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