Gaddafi akzeptiert Friedensplan

Wie der südafrikanische Präsident Jacob Zuma mitteilt, hat die libysche Regierung den vorgeschlagenen Friedensplan der Afrikanischen Union angenommen. Dieser sieht, ebenso wie der Vorschlag der Türkei, eine sofortige Waffenruhe vor.

In einem nächsten Schritt sollen nun Vermittler in die Rebellenhochburg Benghazi reisen, um auch diese nach acht Wochen der Unruhen von den Vereinbarungen zu überzeugen. Diese lehnen jeglichen Vorschlag, den Gaddafi nicht zum Verlassen des Landes zwingt, weiterhin für nicht akzeptabel. Zuma kündigte außerdem an, sich mit der Nato in Verbindung zu setzen, die das Bombardement möglichst umgehend einstellen sollten, um der Waffenruhe „eine Chance zu geben“.

Präsident Zuma hat Machthaber Gaddafi am Sonntag zusammen mit drei weiteren afrikanischen Regierungsoberhäuptern am Sonntag getroffen.

Im Einzelnen sieht ihr Vorschlag, der zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht wird, unter anderem folgende Punkte vor:

– sofortige Waffenruhe

– keine Behinderung von Hilfsgütertransporten

– Schutz der Ausländer

– ein Dialog zwischen der Regierung und Tripolis und den Rebellen auf politischer Basis

– ein Aussetzen der Luftangriffe der Nato

Währenddessen gingen in der Stadt Ajdabiya die Kämpfe unvermindert weiter. Wie die Nato mitteilt wurden allein am Sonntag 25 Panzer der Gaddafi-Anhänger durch Angriffe zerstört.

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