Friedenspreis für Rabbiner Walter Homolka

Der Rektor des Abraham Geiger Kollegs, Rabbiner Walter Homolka, wird mit dem Muhammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreis 2011 ausgezeichnet.

Den Muhammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreis erhalten Personen, die sich um den Frieden bemühen, sachlich über den weltweiten Islam berichten, inner-islamische Diskurse und Entwicklungen darstellen, Gespräche zwischen Juden, Christen und Moslems fördern und so dazu beitragen, die vielfachen Hindernisse im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religion und Herkunft abzubauen.

Der nicht dotierte Preis, den vor Homolka bereits Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, Erzbischof Michael Fitzgerald, Barbara John, Konrad Raiser vom Weltrat der Kirchen oder auch Landesrabbiner Henry G. Brandt erhalten haben, wird von einer Jury des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland in Soest zuerkannt. Verliehen wird die Auszeichnung am 23. Oktober in Soest. Laudator ist Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

Die Jury, die Vertreter aller drei Weltreligionen stellt, begründet ihre Entscheidung wie folgt:

„In Ihren Arbeiten fühlen wir die große Vision aus dem Vermächtnis Rabbiner Leo Baecks: ‘dann werden gute Tage kommen. Menschen und Völker und Bekenntnisse werden geschieden bleiben, werden in ihrer Besonderheit weiterleben, aber sie werden wissen, dass sie zusammengehören, Teile der einen Menschheit sind, zusammenleben sollen auf dieser unserer Erde, einander sehend und einander verstehend, und, wenn es Not tut, einander helfend’. In unserer geschichtlichen Stunde leuchtet diese Vision zukunftsweisend für unsere drei Gemeinschaften und alle Menschen und Völker.“

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