Relativ ruhiger Start in den Mai

In der Nacht zum 1. Mai wurde in Berlin wie jedes Jahr mit Krawallen gerechnet. Doch dieses Jahr verlief alles relativ ruhig. Auch der Abend des 1. Mai fiel im Vergleich zu den Vorjahren gemäßigt aus.

Berlin ist beinahe krawallfrei in den 1. Mai gestartet. Laut Polizeiangaben verliefen die Walpurgisfeiern im Mauerpark und im Stadtteil Friedrichshain weitgehend friedlich. In Mitte blieb eine  Demonstration der linken Szene ohne besondere Zwischenfälle. Auch im Hamburger Schanzenviertel hatte die Polizei die Situation größtenteils unter Kontrolle. Dennoch war es auch in diesem Jahr in beiden Städten zu Auseinandersetzungen gekommen, Flaschen und Steine wurden geworfen.

Die große Bewährungsprobe für die Polizei war aber traditionell der Abend des 1. Mai. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die sogenannte revolutionäre 1.-Mai-Demo gelegt. Mehr als 6000 Polizisten waren dafür im Einsatz, um Ausschreitungen zu verhindern. Das „Myfest“ am Mariannenplatz in Kreuzberg wurde von rund 20.000 Menschen besucht,  blieb aber von größeren Störungen verschont. Auch die „revolutionäre Mai-Demo“ startete friedlich und wurde nur von gelegentlichen krachenden Böllern unterbrochen. Trotz der typischen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Autonomen, blieb die Lage insgesamt im Vergleich zu den Vorjahren verhältnismäßig ruhig.

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