Sahin zu Real Madrid, Gündogan zum BVB

Seit vergangenem Samstag steht Borussia Dortmund als deutscher Meister fest. Doch weniger erfreulich für den BVB: Nuri Sahin scheint wirklich zu Real Madrid zu wechseln. Gerüchten zufolge hat er sich schon geeinigt und es geht nur noch um die Höhe der Ablösesumme. Dafür ist Ilkay Gündogan dem BVB so gut wie sicher, letzte Vereinbarungen mit dem 1. FC Nürnberg werden gerade getroffen.

Nuri Sahin soll sich, unbestätigten Gerüchten zufolge, bereits mit Real Madrid einig sein, es soll nur noch um die Höhe der Ablösesumme gehen. Angeblich soll der 22-jährige vier Millionen Euro jährlich erhalten – das Doppelte von dem, was er jetzt bei Borussia Dortmund verdient. Real Madrid soll zehn Millionen Euro Ablöse geboten haben, Borussia Dortmund aber 20 fordern.  In den nächsten Tagen soll es eine offizielle Stellungnahme geben.

In einem Zeitungsinterview zeigte sich Borussias Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke unwissend: „Nuri Sahin hat uns nicht mitgeteilt, wo er seine sportliche Zukunft sieht.“ Sahin, der wegen eines Innenbandanrisses im Knie bis zum Saisonende ausfällt, solle dem frischgebackenen Deutschen Meister seine Entscheidung, ob es ihn künftig zu Mesut Özil nach Madrid zieht, nun zügig bekanntgeben. Bis zum Saisonende wolle der Verein Klarheit über die Pläne des Fußballers haben.

Ilkay Gündogan soll unabhängig von Nuri Sahins Entscheidung künftig für den BVB kicken. Beide Seiten sollen sich bereits einig sein, die letzten Vereinbarungen werden in Kürze getroffen. Rund sechs Millionen Euro soll der Transfer dem Club einbringen. Dortmund könnte für Nuri Sahin bis zu zehn Millionen erhalten. Wenn sie Nuri Sahin verlieren, bekommen sie mit Ilkay Gündogan immerhin einen würdigen Ersatz.

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