Johannes Lepsius-Haus in Potsdam eröffnet

Im früheren Wohnhaus des Geistlichen Johannes Lepsius (1858-1926) ist am 2. Mai eine Forschungs- und Begegnungsstätte ihrer Bestimmung übergeben worden.

Laut Kulturstaatsminister Bernd Neumann wolle das Haus einen Dialog zwischen Armeniern und Türken „über Gräben hinweg“ ermöglichen. Der evangelische Theologe und Humanist Lepsius war vor fast 100 Jahren nach Armenien gereist, um sich ein Bild vom Massaker, welches das osmanische Militär hinterlassen hatte, zu machen.

Sein Leben stellte er in der Folge ganz in den Dienst des Völkermords und dessen weiterer Bekanntmachung. Bei Deportationen und Massenmorden waren 1915/16 weit mehr als eine Million Armenier ums Leben gekommen. Gegen die Gedenkstätte hatte es zuvor Proteste aus der Türkei gegeben.

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