Muss Obama bald Fotos des toten Osama bin Laden zeigen?

Die Fotos sollen grausig sein, sagen US-Regierungsbeamte. Dennoch wächst der Druck auf Barack Obama, Beweise vorzulegen, dass es wirklich Osama bin Laden ist, den die Amerikaner in Pakistan ermordet haben.

Bislang ist es nicht überzeugend, was die Amerikaner zum Tod von Osama bin Laden zu liefern haben. In den ersten Berichten sagten hohe Militärs, dass man Osama mit einem Kopfschuss getötet habe, weil er sich der Verhaftung mit Waffen widersetzt habe. Man habe ihn wegen einer „bedrohlichen Bewegung“ erschossen, sagte der CIA-Chef Leon Panetta. Die Soldaten hätten den Auftrag gehabt, Osama bin Laden festzunehmen, wenn er sich ergeben hätte. Am Dienstag  hatte ein Regierungssprecher vor der Weltpresse bestätigt: Osama bin Laden sei unbewaffnet gewesen.

Nun wächst der Druck auf die Regierung, doch endlich Beweise vorzulegen. Ein Offizieller, der die Fotos gesehen haben soll,  sagte dem Fernsehsender ABC, es bestehe kein Zweifel, dass die Fotos Osama zeigen.

Allerdings sollen die Fotos besonders schrecklich sein: Man sehe die Einschusswunde über seinem linken Auge, sowie viel Blut und Hirnteile.

Im Juli 2003 hatte die US-Regierung Fotos der getöteten Söhne von Saddam Hussein erst  veröffentlicht, nachdem sie präpariert worden waren.

Inzwischen befürwortet auch der Chef der CIA, Leon Panetta, die Veröffentlichung der Fotos.

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