Obama hat entschieden – keine Photos von bin Ladens Leiche

US-Präsident Barack Obama hat sich gegen eine Veröffentlichung von Photos des toten Al-Kaida-Anführers Osama bin Laden entschieden. Zuvor hatten US-Regierungsbeamte noch damit gerungen, ob die grausigen Bilder überhaupt an die Öffentlichkeit gelangen sollten.

Der US-Präsident stemmt sich mit seiner Entscheidung gegen den derzeit immer stärker anwachsenden öffentlichen Druck, endgültige Beweise für den Tod des Terrorfürsten vorzulegen. Die Nachricht wurde am Mittwoch im Rahmen eines Interviews mit der CBS-Sendung “60 Minutes” bekanntgegeben (hier die Meldung des Senders). Er befürchtet, dass die Bilder Spannungen in der arabischen Welt auslösen könnten.

Die US-Regierungsbeamten bezeichneten das geheime Material, das besonders drastisch sein soll, zuvor als „grausam“. Auch über eine Veröffentlichung von Videoaufnahmen der Seebestattung wurde diskutiert.

„Es ist keine Frage, dass es Sorgen und Fragen gab, die diskutiert werden mussten“, erklärte hingegen CIA-Chef Leon Panetta mit Blick auf die seit zwei Tagen andauernde Diskussion. „Aber die Quintessenz ist, dass, Sie wissen, dass wir bin Laden haben und ich denke, wir müssen den Rest der Welt die Tatsache, dass wir ihn schnappen und töten konnten offenbaren.“

Unterdessen machten Gerüchte die Runde, dass bin Laden doch noch am Leben sei. Die Regierungsbeamten sind derzeit eifrig damit beschäftigt, derartige Verschwörungstheorien zu widerlegen.

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