Al Qaida plante weitere Anschläge in den USA

Nach Erkenntnissen von US-Ermittlern soll Al Qaida neue Terrorakte in den USA geplant haben. Auch zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 sollte es zu Anschlägen kommen. Ziel sollten unter anderem Eisenbahnlinien sein. Das ist das Ergebnis einer Datenauswertung, die in Osama bin Ladens Versteck in Pakistan gefunden wurden.

Wie das US-Ministerium für Heimatschutz mitteilt, seien bei der Durchsuchung von DVDs, Computern und Dokumenten aus bin Ladens Haus in Abbottabad, in dem er sich sechs Jahre lang versteckt haben soll, entsprechende Hinweise in handrschriftlich verfassten Papieren gefunden worden. Die Planungen stammten allerdings aus dem Februar 2010.

Hierzu heißt es: „Im Februar 2011 hat Al Qaida mutmaßlich mit dem Gedanken gespielt, eine Operation gegen Züge an einem nicht ausgeführten Ort in den USA am zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 durchzuführen.“ So sollte der Zug zum Entgleisen gebracht werden und anschließend in ein Tal oder von einer Brücke stürzen. Als konkrete Planungen könne das allerdings nicht eingestuft werden. Darüber hinaus sei offenbar darüber nachgedacht worden die USA mit einer ganzen Reihe von Anschlägen zu übersähen. Ziel sollten große Städte sein, die an einschlägigen Terminen wie Jahrestagen oder in den Ferien durchgeführt werden sollten.

Bin Ladens Rolle für Al Qaida war nicht nur symbolisch

Im Zuge der Ermittlungen gab es auch neue Erkenntnisse über die Stellung bin Ladens innerhalb von Al Qaida. Demnach soll er nicht nur eine Repräsentationsfigur für Anhänger auf der ganzen Welt gewesen sein, die weiterhin regelmäßige Kontakte zu dem von ihm geschaffenen Terrornetzwerk gehabt habe. Sondern: Von Pakistan aus soll er noch immer eine direkte Rolle gespielt und Anschläge geplant haben. Der CIA hatte das Anwesen bereits Monate vor dem Übergriff von einem nahe gelegenen Haus aus überwacht.

Unterdessen werden neue Details über den Einsatz der Navy Seals am Sonntag bekannt:

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