Pro-PKK-Demonstration: Schulkinder attackiert

Schulkinder in der südöstlichen Provinz Mardin, waren das Ziel eines Angriffs von Anhängern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). In den Hof ihrer Grundschule wurden Feuerwerkskörper geworfen, das gab die hiesige Polizei einer Erklärung bekannt.

Die PKK habe demnach Anweisungen für den Angriff der Grundschule in Mardin gegeben. Ziel der Aktion war es demnach, die Kinder zu erschrecken, so heißt es in der entsprechenden Erklärung der Polizeiwache.

Wann die Attacke genau stattgefunden hat, gaben die Beamten hingegen nicht bekannt. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass der Angriff in Zusammenhang mit dem „Tag des Kindes“ sowie dem Nationalfeiertag, die am 23. April in der Türkei gefeiert werden, steht und die zum betreffenden Zeitpunkt auch in der Grundschule gefeiert wurden.

An diesem Tag finden jedes Jahr landesweit Feierlichkeiten zum Gedenken an die Gründung der türkischen Nationalversammlung am 23. April 1920 statt.

Terroristen sollten die Feierlichkeiten zum 23. April stören

Laut Angaben der Polizei gab es zeitleich Demonstrationen zur Beerdigung eines PKK-Mitglied. Dieser wurde am 8. April bei dem Versuch getötet, eine Mine an der Autobahn Mardin-Diyarbakir zu deponieren.

„Es wurde festgestellt, dass die Terrororganisation ihre Anhänger via Internet dazu aufgefordert hat, die Feierlichkeiten zum 23. April zu boykottieren. Am selben Tag wurde ein Feuerwerks-Angriff auf die Grundschule ausgeführt,“ so in der Erklärung weiter. Es gäbe entsprechendes Videomaterial, das verängstigte Kinder zeige und Eltern, die mit ihnen flüchten. Die Polizeistation hat auch Photos der Attacke veröffentlicht.

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