Versuchter Angriff auf Jemens Al Qaida-Chef schlägt fehl

Die USA haben versucht, den jemenitischen Al Qaida-Chef Anwar al-Awlaki am Donnerstag mit einer Drohne zu töten, wie nun bekannt wird. Der in Amerika geborene radikale Kleriker wird verdächtigt, mehrere Anschläge auf die USA geplant zu haben. Das unbemannte Fluggerät verfehlte jedoch sein Ziel - al-Awlaki entkam der Attacke.

Anwar al-Awlaki gilt als einer der führenden charismatischen Frontmänner von al-Qaida auf der arabischen Halbinsel. Mit bin Ladens Tod, so wird von Terrorexperten vermutet, könnte al-Awlakis jemenitische Terrorgruppe jetzt die größte Bedrohung für die USA darstellen, berichtet das „Wall Street Journal„.

Der Terroristenführer wird mit mindestens drei größeren Zwischenfällen in Verbindung gebracht – dem Amoklauf in Fort Hood, bei dem am 5. November 2009 auf der Militärbasis der US Army in Fort Hood (Texas) von einer Person 13 Menschen erschossen und 30 weitere verletzt wurden, dem fehlgeschlagenen Versuch, an Weihnachten 2009 ein Passagierflugzeug beim Anflug auf Detroit in die Luft zu sprengen sowie dem Plan, Frachtflugzeuge in die Luft zu sprengen.

Im Falle eines Erfolges der Aktion gegen al-Awlaki am Donnerstag wäre es der USA gelungen, zwei der meistgesuchten Terroristen innerhalb nur einer Woche zu töten.

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