Gül ruft zu internationalen Hilfen auf

Bei der 4. UN-Konferenz der am wenigsten entwickelten Länder in Istanbul soll ein Programm entwickelt werden, das Wege und Ziele der Entwicklungspolitik für die kommenden Jahre formulieren soll. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül fordert Investitionen beispielsweise in die Landwirtschaft und die Bildung.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat am Montag bei einer UN-Konferenz der 48 ärmsten Staaten der Welt, als Vorstand und Gastgeber, zu verstärkten internationalen Hilfen aufgerufen. Dauerhaften Frieden und Wohlstand könne es ohne Perspektiven für die 900 Millionen Menschen in diesen Ländern nicht geben, so Gül zum Auftakt der 4. UN-Konferenz der am wenigsten entwickelten Länder (LDC-IV) in Istanbul.

“Als Mitglied der G-20  und EU-Beitrittsland, hat die Türkei bereits Maßnahmen ergriffen, um die die LCD-Länder zu entlasten und die Armut zu bekämpfen.”sagte Gül in seiner Eröffnungsrede. Die Konferenz findet im Istanbuler Lütfi Kırdar Congress Center statt. 10,000 Gäste, bestehend aus Ministern, Abgeordneten, Vorständen aus der Privatwirtschaft, nichtstaatlichen Organisationen und Wissenschaftlern aus 192 UN-Ländern sind anwesend.

Gül forderte verstärkte Anstrengungen, um die Landwirtschaft, Bedingungen für Investitionen und das Bildungssystem aufzubauen. Die Stärkung der Rechte von Frauen sei ein Schlüssel zur Entwicklung, so Gül.

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