Dämme in Silbermine gebrochen: Türkei droht Umweltkatastrophe

Nach zwei Dammbrüchen ist nur noch einer übrig, um 15 Millionen Kubikmeter giftiger Zyanidlauge zu halten. Dem Westen der Türkei droht eine Umweltkatastrophe.

Falls der letzte der drei Dämme in den Becken einer Silbermine bei Kütahya brechen sollte, könnte dies eine Umweltkatastrophe im Westen der Türkei nach sich ziehen. Türkischen Medien zufolge brachen am Wochenende bereits zwei von drei Dämmen in dem Becken mit hochgiftiger Zyanid-Lauge. Experten forderten daraufhin die Evakuierung aller nahe gelegenen Dörfer. Vor elf Jahren hatte ein Dammbruch in einem rumänischen Zyanid-Becken ganze Landstriche verseucht.

Nur ein Damm ist nun noch übrig und soll 15 Millionen Kubikmeter der giftigen Zyanidlauge, die bei der Silbergewinnung benutzt wird, halten. Die Firma Eti Gümüs will einen neuen Damm bauen und die giftige Lauge damit auffangen. Die Lage sei unter Kontrolle, so das Unternehmen. Umweltaktivisten und Wissenschaftler sind dennoch besorgt.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.