Das „Menschheitsdenkmal“ in Kars – nur eine Kopie aus Deutschland?

Die Diskussionen um den "Menschheitsdenkmal" in der Türkei sind nicht neu. Sie existieren schon seit 2008, doch entflammt sind sie erst nach der Bezeichnung des Mahnmals als "Ucube", also Monstrum, durch den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan, der den Rückbau des "Menschheitsdenkmals" durchgesetzt hat.

Den Streit um den Rückbau des Denkmals heizte in der vergangenen Woche eine weitere Nachricht zusätzlich an. Dass die Idee zum „Menschheitsdenkmal“ nämlich nicht allein von Aksoy stammt, glaubt man nun herausgefunden zu haben. Die Statue sei die Kopie eines Pendants in einer deutschen Stadt, berichtete unter anderem „Samanyoluhaber„. Im Stadtpark des deutschen Städtchens Nagold in Baden-Württemberg sei 2004 von dem deutschen Bildhauer Josef Hamberger eine ähnliche Statue aus Holz mit dem Namen „Konfrontation“ aufgestellt worden. Diese Statue sei aber im letzten Monat aufgrund einer Parkneugestaltung demontiert worden. Nicht zuletzt ereilt sie nun das gleiche Schicksal wie ihre große Kopie in Kars: Sollte sie zunächst noch an einem anderen Ort aufgestellt werden, entschied man sich nun gänzlich gegen eine Wiederaufstellung der Holzstatue.

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