Bin Laden stand mit anderen Terroristen in Kontakt

Die derzeit von US-Ermittlern ausgewerteten Daten aus dem pakistanischen Versteck Osama bin Ladens bstätigen Vermutungen, dass dieser auch aus Abbottabad heraus rege Kontakte zu anderen Al Qaida-Mitgliedern unterhielt.

„Es gibt starke Indikatoren dafür, dass es einen Austausch mit anderen Terroristen gegeben hat“, so die US-Behörden. Bereits zuvor hatten diese erklärt, dass bin Ladens Versteck als „Kommando- und Kontroll-Zentrale“ des Al Qaida-Anführers gesehen wurde. Worauf sich diese Vermutung stützte, äußerten diese bisher allerdings nicht konkret.

„Das sind nicht nur die Zeilen eines alternden Dschihadisten“, so deren Einschätzung zu bin Ladens Aufzeichnungen. Die Dokumente belegten eindeutig, dass es sich um eine zweiseitige Kommunikation gehandelt habe, die aufzeigt, dass es nicht allein bin Laden war, der Botschaften nach draußen sandte. Sondern, dass er im Gegenteil auch Nachrichten erhalten habe.

Detaillierte Angaben zu Terrorzielen und Terminen

Die Behörden gaben darüber hinaus neue Details aus bin Ladens Tagebuch bekannt, das während des Überfalls durch die Navy Seals konfisziert worden war. Es enthalte handschriftlich verfasste Pläne, die ebenfalls untersucht werden würden. Weiterhin seien im Notizbuch Ausführungen über mögliche Terrorziele sowie Angaben, wie einzelne Angriffe durchzuführen seien, zu finden. Auch gäbe es darin Ausführungen über die Bedeutung eines Angriffs auf die USA sowie eine detaillierte Auflistung spezieller Termine, wie etwa der 4. Juli, Weihnachten oder der zehnte Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001. Diese Darlegungen passen zu anderen Dokumenten, die ebenfalls in seinem Versteck gefunden wurden.

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