Zwölf mutmaßliche PKK-Rebellen getötet

Türkische Streitkräfte haben am Wochenende zwölf mutmaßliche PKK-Kämpfer getötet. Zuvor war ein türkischer Soldat durch die Explosion einer Mine ums Leben gekommen.

Wie Nachrichtenagenturen melden, haben die türkischen Streitkräfte zwölf aus dem nördlichen Irak kommende mutmaßliche Rebellen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet. Dies sei in zwei Gefechten  in der Provinz Sirnak am Freitag und am Samstag geschehen, als die PKK-Kämpfer versuchten die Grenze in die Türkei zu überqueren. Bei dem Einsatz seien zahlreiche Waffen durch die türkischen Streitkräfte sichergestellt worden.

Zuvor war ein türkischer Soldat bei der Explosion einer Landmine in der benachbarten Provinz Hakkari ums Leben gekommen war. Die Herkunft der Mine ist nicht bekannt. In der Vergangenheit setzte die PKK jedoch regelmäßig Anti-Personenminen ein. Im August 2010 hatte die PKK eine Waffenruhe erklärt, der Dialog zwischen türkischer Regierung und Kurden ging ihr dann aber nicht schnell genug voran, so dass es in den vergangenen Wochen wieder vermehrt zu Zusammenstößen zwischen PKK-Rebellen und türkischen Sicherheitskräften gekommen war. Die Zahl der PKK-Kämpfer wird auf über 4000 geschätzt, die meisten davon im Nordirak.

Am 12. Juni finden in der Türkei die Parlamentswahlen statt. Weitere PKK-Aktionen werden erwartet.

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