Trainer Daum und Frankfurt trennen sich

Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt und Trainer Christoph Daum haben sich getrennt. Daum teilte mit, er werde mit den Frankfurtern nicht in die 2. Liga gehen.

Daum, der am 22. März in die Fußstapfen des bereits erfolglosen Michael Skibbe trat, holte mit Frankfurt aus den letzten sieben Spielen nur drei Punkte und verpasste so den Klassenerhalt.

Christoph Daum: „positive Aspekte“ und Dank an die Fans

Auf seiner Website schreibt Daum zum Abschied aus Frankfurt:

„Vielleicht wird in ein paar Monaten, wenn die Enttäuschung der letzten Saison durch Erfolge in der 2. Liga abgelöst wird, unsere Arbeit und meine Person eine sachlichere Beurteilung erfahren.

Die schlechte Punkteausbeute ist nicht wegzudiskutieren, doch darüber hinaus gab und gibt es einige positive Aspekte.

Wären die überzeugenden Leistungen gegen Wolfsburg, Bremen, Hoffenheim und vor allem gegen Bayer München mit Siegen belohnt worden,würden wir ein ganz anderes Fazit ziehen und über andere Ziele sprechen.

Nach reichlicher Überlegung und Abwägung, bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass Eintracht Frankfurt den Wiederaufstieg mit einem neuen Trainer in Angriff nehmen sollte.“

Abschließend bedankt er sich bei Spielern, Fans sowie insbesondere Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen: „Mir liegen und lagen nicht nur die Spieler am Herzen, sondern auch die Fans, Sponsoren und Mitarbeiter der Eintracht.“ (Mehr hier)

Auch in der Türkei hat der 57-jährige eine große Schar von Anhängern. Sowohl mit Beşiktaş Istanbul als auch mit Fenerbahçe Istanbul wurde Daum türkischer Meister. Zuletzt war er bei Fenerbahçe Istanbul beschäftigt, bevor er den Weg zurück in die Bundesliga zu Frankfurt einschlug.

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