Vergewaltigungsvorwurf: Hat IWF-Chef Strauss-Kahn ein Alibi?

Dominique Strauss-Kahn ist vorgeworfen worden, er habe versucht eine Hotelangestellte zu vergewaltigen. Nun gibt es bislang unbestätigte Meldungen, die besagen er habe sich zur Tatzeit nicht in seinem Hotel aufgehalten.

Seinen Anwälten zufolge soll der IWF-Chef zur Tatzeit nicht im Hotel gewesen sein. Sie kündigten an, sie würden hierfür Beweise vorlegen. Nach Aussage des Zimmermädchen hatte es die Suite Strauss-Kahns gegen 13.00 Uhr betreten, im Glauben niemand halte sich dort auf. Daraufhin habe der IWF-Chef sie attackiert. Die Staatsanwaltschaft hatte daher Anklage wegen versuchter Vergewaltigung, sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung erhoben.

Gemäß der französischen Tageszeitung Le Monde hat Strauss-Kahn allerdings bereits um 12.28 Uhr seine Hotelrechnung bezahlt und sich mit seiner Tochter zum Essen getroffen. Anschließend soll er mit seiner Tochter direkt zum Flughafen gefahren sein und um 15.40 Uhr für den Flug nach Paris eingecheckt haben, der eine Stunde später starten sollte. Das Essen wäre ein Alibi für den Zeitpunkt des mutmaßlichen Vergewaltigungsversuchs. Die Beweise hierfür stehen allerdings noch aus.

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