Türkei: Ausschreitungen in Istanbul wegen getöteten PKK-Rebellen

Am Montag ist es nach der Demonstration einer kurdischen Gruppe zu schweren Ausschreitungen auf dem Istanbuler Taksim-Platz gekommen. Diese hatte sich auf dort versammelt, um den Tod der 12 kurdischen Terroristen, die während eines Gefechts am Freitag und Samstag getötet wurden, zu protestieren.

Einige Demonstranten bewarfen öffentliche Gebäude mit Steinen und griffen die Polizei an. Sie stellten Barrikaden auf den Straßen auf und warfen Feuerwerksraketen auf Passanten und Polizisten.

Eine kurdische Gruppe, bestehend aus 1000 BDP-Demonstranten hatte sich am Montag versammelt, um gegen die Gefechte zwischen der türkischen Armee und den kurdischen Terroristen an der südöstlichen und östlichen Grenze zu demonstrieren und der 12 getöteten Rebellen zu gedenken. Darunter waren auch parteilose Kandidaten wie Sebahat Tuncel.

Demonstranten und Polizei – Kämpfe am Taksim-Platz

Nach einer Sitzdemonstration wollte diese Gruppe in Richtung Taksim-Platz laufen, aber hatte zuvor keine Genehmigung bekommen und wurde daher von der Polizei daran gehindert. Auf dem Weg zum Taksim-Platz griffen Demonstranten die Polizei an und bewarfen diese mit Steinen und Molotowcocktails. Die Polizei reagierte entsprechend mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray.

Eine Tasche mit weiteren Molotowcocktails konnte sichergestellt werden, gab die Polizei zudem bekannt.

Video-Mitschnitte geben einen Eindruck von der Schärfe der Auseinandersetzungen rund um den Taksim-Platz.

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