Antalya – Kristallklares Wasser und alte Ruinen an der türkischen Riviera

Antalya vereint Moderne und eine lange Geschichte, die bis zu den Griechen und Römern reicht. Die Stadt selbst bietet Sehenswürdigkeiten und Unterhaltung, aber sie ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Umland.

Die türkische Riviera zieht das ganze Jahr über Touristen aus der ganzen Welt an. Die Provinzhauptstadt Antalya, die auf einer Klippe gelegen ist, hat etwas über eine Million Einwohner. Neben einer bewegten Geschichte bietet die Stadt diverse Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Aufmerksame Besucher können außerdem eine deutsche Straßenbahn entdecken. Diese ist einer Städtepartnerschaft mit Nürnberg zu verdanken.

Vielseitiger Türkei Urlaub: Von Antalya aus in die Natur, ins Abenteuer, in die Vergangenheit

Antalya ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zu verschiedenen Orten an der türkischen Riviera: Abenteurer finden im nahen Taurusgebirge Spaß und Abwechslung, Naturliebhaber sollten sich in die Kemer Region aufmachen. Aber auch die bewegte Vergangenheit der türkischen Riviera lässt sich an zahlreichen Orten bestaunen. Ein Ausflug lohnt sich etwa zu den antiken griechischen Städten Perge, Aspendos und Side. Falls Sie sich im Türkei Urlaub den Überbleibseln des römischen und griechischen Reichs widmen wollen: Weitere historische Reliquien finden sich überall im Umland.

Auf den Spuren der Griechen und Römer durch die Türkei reisen

Antalya wurde nach antiker Überlieferung 158 v. Chr. von dem König Attalos II. von Pergamon gegründet. So bekam die Stadt den griechischen Namen Attaleia.

Wer hier den Türkei Urlaub verbringt, sollte unbedingt die Altstadt mit ihren historischen Baudenkmälern besichtigen. Sehenswert ist außerdem der Hafen,  der im 1. Jahrhundert n. Chr. als einer der wichtigsten galt. Selbst der biblische Apostel Paulus soll hier um 48 n. Chr. angelegt haben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Hadriantor, das zu Ehren des 14. römischen Kaiseres Hadrian im Jahre 139 n. Chr.  erbaut wurde, oder der 14 Meter hohe runde römische Turm Hidirlik Kulesi – der vermutlich einmal als Leuchtturm diente. Das Wahrzeichen Antalyas ist das Minarett der Yivli-Minaree-Moschee im Stadtzentrum, das im 13. Jahrhundert unter dem seldschukischen Sultan Kai Kobad I. erbaut wurde.

Durch das Mittelalter hindurch wurde die Stadt immer wieder von verschiedenen Herrschern belagert, durch Hilfe von außen befreit – nur um dann erneut belagert zu werden. Ab dem 14. Jahrhundert stand sie schließlich unter osmanischer Herrschaft. Trotz ihrer Geschichte ist nur ein kleiner Teil der Stadt historischen Ursprungs, da sie ab den 1950ern einen wahren Wachstumsschub erfuhr und zahlreiche moderne Gebäude hinzu kamen.

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